Falsche Berufswahl – keine Seltenheit

bildung-berufswahlZu den beliebtesten Ausbildungsberufen zählen – sowohl für weibliche als auch männliche Azubis – die Verkäuferin bzw. der Verkäufer, Kauffrau/Kaufmann im Einzelhandel, die Ausbildung im Büro sowie die medizinischen Fachangestellten. Wissenschaftlich-psychologische Untersuchungen mit Jugendlichen und deren Selbsteinschätzung zeigen, dass die Selbsterkenntnis und die Beurteilung der eigenen Möglichkeiten nicht zu den Stärken der künftigen Auszubildenden zählen.

Auch bieten immer mehr potenzielle Arbeitgeber eigene Testverfahren an, mit denen sich der Bewerber online und zu Hause ein Bild über die eigenen Fähigkeiten und Interessen machen kann.

Online testen und vorbeugen

Die Hauptgründe für die falsche Berufswahl liegen – nach neuesten Erkenntnissen – in der Beeinflussbarkeit der Jugendlichen und dem Folgen ihrer eigenen Interessen. Wer allerdings nicht auch das notwendige Potenzial für den Berufswunsch mitbringt, der findet sich schnell vor den Scherben seiner falschen Berufswahl wieder.

Um sich Enttäuschungen zu ersparen, empfiehlt sich ein Test zur Berufswahl – wie beispielsweise beim Arbeitsamt. Die privaten Unternehmen haben die Gefahr längst erkannt und so prüfen etwa die Deutsche Post und die Bahn ihre Bewerber insbesondere auf die Kompetenz für den angestrebten Beruf.

Schulnoten spielen dabei erst einmal keine Rolle.

Bild von Maik Meid via flickr.com

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