Das Sabbatical Jahr und fünf wichtige Schritte für dessen Planung

Das Sabbatical Jahr stammt vom Begriff Sabbat ab und meint eine Pause von der Arbeit. In dieser Phase wird nicht gearbeitet, sondern ursprünglich war sie eine Zeit der Ruhe. Heute gibt es verschiedene Definitionen, das Sabbatical Jahr zu verbringen. Das kann bedeuten, bei der Arbeit für ein paar Monate auszusetzen oder auch nur eine Reduzierung der Arbeitszeiten umzusetzen.

Dazu kann das Sabbatical Jahr auch dazu dienen, dass sich ein Arbeitnehmer aus dem operativen Geschäft heraus zieht und sich der Weiterbildung und dem Lernen, der Forschung oder auch anderen Projekten der Bildung widmet. Für alle Definitionen gilt gleichermaßen, dass der Arbeitsplatz innerhalb dieser Zeit erhalten bleibt und dass nach dem Sabbatical Jahr ein neuer Einstieg in die alte Tätigkeit stattfindet. Wichtig ist allerdings eine gute Vorbereitung des Sabbatical Jahr

Der kleine Ratgeber für die Planung des Sabbatical Jahr

Wichtig sind klare Regelungen mit dem Arbeitgeber für das Sabbatical Jahr. Dazu gehört beispielsweise, dass klar definiert wird, ob diese Zeit der beruflichen oder der persönlichen Weiterentwicklung gewidmet sein soll. Das kann durchaus auch bedeuten, dass der Arbeitgeber sich über die Gewährung des Sabbatical Jahres hinaus finanziell an Projekten beteiligt, die der Weiterbildung dienen.

Die eigenen Planungen müssen dahin gehen, eine finanzielle Sicherheit zu schaffen. Die laufenden Kosten müssen weiter bewältigt werden und deshalb sind gute Planungen erforderlich, die gegebenenfalls auch ein vorhandenes finanzielles Polster voraussetzen. Die Überbrückung des eigenen Ausfalls im Unternehmen sollte mit dem Vorgesetzten gründlich geprüft und geplant werden. Dabei kann es durchaus auch eine Bereicherung für den Arbeitgeber darstellen, wenn durch dieses Sabbatical Jahr neue Einflüsse am eigenen Arbeitsplatz entstehen.

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Die richte Lernatmosphäre für erfolgreiches Lernen schaffen

Erfolgreiches Lernen hat nicht zuletzt mit der richten Lernatmosphäre zu tun. Das gilt sowohl für Schüler als auch für Menschen, die innerhalb einer Weiterbildung lernen müssen und deshalb auf schnelle und effiziente Erfolge angewiesen sind. Mit der richtigen Lernatmosphäre lassen sich viele Aufgaben schneller lösen und das bedeutet, dass eine passende Lernatmosphäre geschaffen werden muss.

Dazu gibt es zahlreiche Ratgeber, allerdings reicht es auch aus, einige wichtige Regeln zu beherzigen, damit die Lernatmosphäre optimal ist. Die wichtigsten Bedingungen, die an die Lernatmosphäre gestellt sind, richten sich an die Helligkeit, die Ruhe und den richtigen Platz für die Aufgabenerfüllung. Dazu sollte auch auf die ausreichende Sauerstoffzufuhr geachtet werden, damit es nicht schnell zur Ermüdung kommt. Abgerundet wird das richtige Lernklima auch durch die passende Raumtemperatur.

Ein kleiner Ratgeber für die richtige Lernatmosphäre

Geht es um Lernerfolge, dann ist es wichtig, dass die Beleuchtung stimmt. Optimal ist Tageslicht, allerdings kann das auch durch Tageslichtlampen ersetzt werden. Wichtig ist weiterhin für Lernerfolge, dass der Arbeitsplatz ruhig ist. Fernseher, Radio oder gar ein kleiner Platz im familiären Umfeld sind nicht die richtigen Bedingungen für Lernerfolge. Lieber sollte anstelle dessen ein kleiner, aber ungestörter Platz ausgewählt werden, um Lernerfolge zu erzielen.

Ist Ruhe nicht perfekt umsetzbar, dann können auch Ohrstöpsel eine gute Lösung sein, um für ein ruhiges Arbeitsumfeld zu sorgen. Der richtige Arbeitsplatz ist zudem aufgeräumt und strukturiert, denn das wirkt sich auch auf die Gedanken aus, die an einem unordentlichen und vielleicht sogar chaotischen Arbeitsplatz viel eher abschweifen. Der schönste und ordentlichste Arbeitsplatz bietet übrigens keine perfekten Bedingungen, wenn man nur sitzt. Also sollte auch in intensiven Lernphasen immer wieder eine Pause gemacht werden, in der man sich auch etwas bewegt.

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Was passiert eigentlich im Gehirn wenn man „lernt“

Der Mensch lernt sein ganzes Leben lang: als Kind lernt er jeden Tag etwas neues, in der Schule und an der Universität wird das Lernen dann für mehrere Jahre quasi zum Hauptinhalt des Lebens. Später lernen die Menschen weniger, aber stets ist das Gehirn damit beschäftigt, neue Dinge abzuspeichern. Bildung besteht größtenteils darin, Informationen im Gedächtnis zu behalten.

Was geschieht im Hirn, wenn man lernt?

Den Lernprozess kann man definieren als das Aufnehmen, Abspeichern und schließlich wieder Abrufen von Informationen. Diese drei Schritte des Lernprozesses spielen sich im Gedächtnis und im Innern des Gehirns ab. Wenn man lernt werden in einer bestimmten Hirnregion neue Nervenverknüpfungen geschaffen. Je öfter diese Verbindungen zwischen Nervenzellen genutzt werden, desto stabiler sind die Verknüpfungen. Das Nervensystem ist also maßgeblich am Lernprozess beteiligt. Im menschlichen Hirn gibt es mehr als 100 Milliarden Nervenzellen, die Neuronen genannt werden. Jede Nervenzelle kann mit hunderten anderen Nervenzellen Verbindungen eingehen. Es entstehen Netzwerke, in denen die Lernerfahrungen und Informationen abgespeichert werden. Wenn man lernt, verändert sich das Hirn ständig.

Wo wird die Information abgespeichert?

Noch immer kann die Wissenschaft nicht zu 100% nachvollziehen, was im Hirn alles vor sich geht und wie genau Informationen abgespeichert werden. Fest steht, dass der Prozess im Großhirn abläuft. Es gibt einen Bereich im Großhirn, der für das Gedächtnis zuständig ist. Hier findet das Erkennen von Sprache in einem Bereich der Großhirnrinde statt, während die Bedeutung der einzelnen Begriffe in einem anderen Bereich gespeichert ist. Wer eine Fremdsprache spricht, der hat die Übersetzung des jeweiligen Wortes in wieder einem anderen Bereich auf Lager. Diese Zusammenhänge konnten dadurch erkannt werden, dass Menschen mit Gehirnverletzungen nur bestimmte Teile dieser Lernketten nicht mehr abrufen konnten.

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So wird Lernen zum Kinderspiel!

KinderspielSpielen und Lernen sind in allen Phasen der menschlichen Entwicklung untrennbar miteinander verbunden. Leider besteht nicht das ganze Leben aus Freizeit und Spaß: mit Beginn der Schulzeit wird der sprichwörtliche “Ernst des Lebens” eingeläutet. Doch zum Glück greifen viele Lehrerinnen und Lehrer auf liebevoll gestaltete Lehrmittel zurück, die sich die kindliche Lust am Spielen für die Lernförderung zunutze machen. Mit Hilfe dieser gut durchdachten Materialien lassen sich in allen Schulfächern abwechslungsreiche Unterrichtsstunden gestalten, die Lehrern und Schülern gleichermaßen Spaß machen.

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Kann Lernen einen Heidenspaß machen?

Prof. Dr.-Ing. Maic Masuch von der Universität Duisburg-Essen behauptet: Ja! Digitale Lernspiele stünden den Kassenschlagern auf dem PC-Spiele-Markt in nichts nach, wären wir nur bereit, ebenso viel dafür auszugeben. Im Video-Interview mit vi-Lexikon.de verrät der Fachmann für angewandte Kognitionswissenschaften, welche Ingredienzen in ein attraktives Computerspiel gehören.

Es mag erstaunen, aber Masuch macht hier zunächst keinen Unterschied – jedes Spiel ist von Natur aus Lernumgebung: Jedes Spiel muss mechanisch erschlossen werden, es vermittelt Regeln und Aufgaben und verlangt vom Spieler, eine Gewinnstrategie zu entwickeln. Die Frage sei nur, wie viel vom Gelernten mit in die reale Welt hinüber genommen werden könne und solle, so der Medieninformatiker.

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