5 Tricks um dein Gehirn geistig fit zu halten

Etwa ab dem 25. Lebensjahr sinkt die geistige Leistungsfähigkeit des Menschen. Im Alter ist die Abwärtsbewegung des IQs noch schneller. Diese Einbußen sind allerdings beeinflussbar. Mit bestimmten Tricks kann jede Person bis ins hohe Alter geistig fit bleiben.

Bildung und lebenslanges Lernen als Garant für geistige Fitness

Um geistig fit zu bleiben, sollte auch der Körper fit gehalten werden. Mit Sport lässt sich die Denkleistung steigern, da das Gehirn besser durchblutet wird und Stress abgebaut wird. Auf diese Weise kann dieser Gehirnbereich nach einer kleinen Pause wieder effektiver arbeiten. Eine neuere Studie kam zu dem Ergebnis, dass das Gehirn durch regelmäßigen Sport wächst.

Wenn Menschen den ganzen Tag lang nur routinierte Aufgaben zu erledigen haben, ist ihr Gehirn tendenziell unterfordert und baut ab. Aus diesem Grund ist es gerade in der Freizeit sehr wichtig, dass das Gehirn gefördert wird. Es ist jedoch nötig, dass die Herausforderungen sich abwechseln. Statt einem Kreuzworträtsel am Abend, könnten Gesellschaftsspiele oder kreative Hobbies, wie Theaterspielen und Tanzen dabei helfen, das Gehirn auf Trab zu halten.

Forscher fanden heraus, dass Menschen, die sich ständig weiterbilden, weniger anfällig für Demenz im Alter sind. Möglichkeiten zur Bildung gibt es für Menschen jeden Alters. Darunter fällt zum Beispiel das Fernstudium, welches an jedem Ort und zu jeder Zeit, in Voll- und in Teilzeit absolviert werden kann. Genauso bietet es sich an, eine Sprache oder ein Instrument zu erlernen. Man darf sich jedoch nicht überfordern, da der dadurch resultierende Stress zu einem Leistungsabbau führen kann.

Weiterlesen 5 Tricks um dein Gehirn geistig fit zu halten

Was passiert eigentlich im Gehirn wenn man „lernt“

Der Mensch lernt sein ganzes Leben lang: als Kind lernt er jeden Tag etwas neues, in der Schule und an der Universität wird das Lernen dann für mehrere Jahre quasi zum Hauptinhalt des Lebens. Später lernen die Menschen weniger, aber stets ist das Gehirn damit beschäftigt, neue Dinge abzuspeichern. Bildung besteht größtenteils darin, Informationen im Gedächtnis zu behalten.

Was geschieht im Hirn, wenn man lernt?

Den Lernprozess kann man definieren als das Aufnehmen, Abspeichern und schließlich wieder Abrufen von Informationen. Diese drei Schritte des Lernprozesses spielen sich im Gedächtnis und im Innern des Gehirns ab. Wenn man lernt werden in einer bestimmten Hirnregion neue Nervenverknüpfungen geschaffen. Je öfter diese Verbindungen zwischen Nervenzellen genutzt werden, desto stabiler sind die Verknüpfungen. Das Nervensystem ist also maßgeblich am Lernprozess beteiligt. Im menschlichen Hirn gibt es mehr als 100 Milliarden Nervenzellen, die Neuronen genannt werden. Jede Nervenzelle kann mit hunderten anderen Nervenzellen Verbindungen eingehen. Es entstehen Netzwerke, in denen die Lernerfahrungen und Informationen abgespeichert werden. Wenn man lernt, verändert sich das Hirn ständig.

Wo wird die Information abgespeichert?

Noch immer kann die Wissenschaft nicht zu 100% nachvollziehen, was im Hirn alles vor sich geht und wie genau Informationen abgespeichert werden. Fest steht, dass der Prozess im Großhirn abläuft. Es gibt einen Bereich im Großhirn, der für das Gedächtnis zuständig ist. Hier findet das Erkennen von Sprache in einem Bereich der Großhirnrinde statt, während die Bedeutung der einzelnen Begriffe in einem anderen Bereich gespeichert ist. Wer eine Fremdsprache spricht, der hat die Übersetzung des jeweiligen Wortes in wieder einem anderen Bereich auf Lager. Diese Zusammenhänge konnten dadurch erkannt werden, dass Menschen mit Gehirnverletzungen nur bestimmte Teile dieser Lernketten nicht mehr abrufen konnten.

Bild Copyright: Image by StockUnlimited