Kein Geld mehr für unsere Kinder – geht Commerz über Bildung?

Ein Aufschrei einer beorgten Mutter aus Rathenow- West ++
Seit vielen Jahren schon will die Stadtverwaltung eine der vier Grundschulen in Rathenow schließen, da die Schülerzahlen angeblich sinken und Kosten gespart werden müssen. Gibt es nicht andere Möglichkeiten der Kostenersparnis, als ausgerechnet bei unseren Kindern????

Es gab und es gibt sie auch jetzt wieder – die Proteste der Einwohner, Eltern und Schüler gegen eine Schulschließung. Und das ist auch gut so!

Warum wird immer bei den schwächsten in der Kette der Rotstift angesetzt? Die Politiker müssten doch an einem starken und gut ausgebildeten Nachwuchs interessiert sein! Oder lassen sich bildungsschwächere Bevölkerungen leichter lenken?

In kleineren Schulen kennt jeder jeden und auch mit geringeren Schülerzahlen in den Klassen lernt es sich doch viel besser. Problemschüler werden besser aufgefangen und integriert und können effektiver gefördert werden.

Für die weitere Zukunft bzw. den Bildungsweg der Kinder werden nun mal in den Grundschulen die Grundlagen geschaffen. Warum können immer weniger Kinder gut lesen und rechnen. Die Qualität des Lernerfolgs zählt schon längst nicht mehr, PISA lässt grüßen.

++ Dabei wäre die Lösung so einfach ++
Die Rathenower Stadtverwaltung argumentiert, dass immer weniger Kinder angemeldet werden, aber man könnte die Anmeldungen so verteilen, dass für alle vier Grundschulen genügend Kinder da sind. Jede Schule könnte doch abwechselnd mal einzügig einschulen, somit wäre der Streit ein für alle mal beendet. In der Vergangenheit wurden auch schon Kindergärten geschlossen und später … oh Gott, die Plätze fehlen. Was ist das nur für eine Politik?

Die finanzielle Schieflage, die der Stadt Rathenow durch diverse Fehlentscheidungen und Fehlplanungen der Kommunalpolitiker entstanden ist, jetzt wieder über unsere Kinder wett zu machen finde ich nicht sehr kompetent und schon gar nicht sozial gerecht.

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

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