Sie sind nicht gut im Auswendig lernen? Paperlapp! So schafft`s jeder!

bildung24-auswendig-lernenWir lernen ein Leben lang: Egal ob in jungen Jahren, wenn wir noch die Schulbank drücken, während der heißen Phase im Studium oder wenn wir versuchen im Erwachsenenalter eine neue Fremdsprache zu lernen: Wir hören nie auf zu lernen! Oft fällt es uns jedoch schwer, bestimmte Dinge im Gedächtnis zu behalten bzw. diese aufzunehmen. Wie wir lernen hängt von unserem Typ ab.

Der Mensch nutzt seine linke und seine rechte Gehirnhälfte um Informationen zu verarbeiten und aufzunehmen. Je nachdem ob man eher der kreative oder der analytische Typ ist, fällt es mit diesen Tipps und Tricks leichter, neue Informationen und Wissen aufzunehmen.

Laut Aussprechen und laut Lesen

Wenn Sie beispielsweise eine neue Sprache lernen möchten oder Ihr Kind beim Vokabeln lernen unterstützen möchten, hilft es, die Worte laut auszusprechen und vorzulesen. Unser Gehirn nimmt das Wort über mehrere Sinne wahr: Zum einen Sehen Sie das Wort und zum anderen Hören Sie es. Ganz nach dem Motto „Doppelt hält besser!“.

Wandern, Schlendern und Spazieren

Vielen Menschen hilft sich vom Schreibtisch zu lösen und den Körper beim lernen zu bewegen. Das kann Auf- und Ablaufen in den eigenen vier Wänden sein oder aber ein ausgiebiger Spaziergang durch den Wald. Die Bewegung bringt den Kreislauf in Schwung, sorgt für eine gute Blutzufuhr im Gehirn und bringt zu guter Letzt frischen Wind zwischen die grauen Zellen. 

Von A wie Apfel und Z wie Zebra

Eselsbrücken sind eine altbewährte Methode um sich Begriffe, Situationen und viele weitere Informationen zu merken. Die visuelle Darstellung bringt einen Begriff mit einem Bild in Verbindung und macht es für unser Gehirn einfach, die Information zu behalten.

Für komplexere und größere Inhalte hilft es, sich eine Geschichte auszudenken und die Begriffe so aneinander zu reihen! Da klingt eine Geschichte über einen Ritter schon interessanter als zusammenhangslose Pflanzennamen, finden Sie nicht?

Schreiben, Kritzeln und Malen

Umso mehr Sinne eingesetzt werden, desto einfacher ist es für unser Gehirn diese Information auch zu behalten. Textbausteine, Vokalen und einzelne Worte lassen sich kinderleicht lernen, indem man Sie mehrmals aufs Papier schreibt. Überlegen Sie mal: Am Anfang haben Sie das Wort in den Gedanken, anschließend muss es ihr Gehirn verarbeiten und aufs Papier bringen. Nun setzt ein neuer Sinn ein – das Sehen und Sie haben es erneut vor den Augen!

Zucht und Ordnung

Egal was wir Lernen, Struktur ist das A&O. Nur wenn wir auch ein Ziel vor den Augen sehen, können wir uns auf das Lernen einstellen! Wichtig ist es, einen gesunden Zeitrahmen zu schaffen.

Es ist weniger effektiv die komplette Information 1 Tag vor der Urlaubsreise oder 1 Tag vor dem Text sprichwörtlich ins Gehirn zu pressen. Setzen Sie auf Wiederholungen, planen Sie einen angemessenen Zeitrahmen ein und strukturieren Sie die verschiedenen Kapitel. Struktur und Deadlines bauen gleichzeitig Druck auf – Das hilft unserem Gehirn ebenfalls, die Informationen langfristig und nachhaltig aufzunehmen und zu verarbeiten.

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