Kurse für erste Hilfe

Nur ein verschwindend kleiner Teil der Bevölkerung traut sich zu, kompetent Erste Hilfe leisten zu können. Natürlich ist niemandem zu wünschen, Zeuge eines schweren Verkehrsunfalls zu werden und in die Situation zu geraten, wo das eigenen Handeln über Leben und Tod entscheiden kann. Die meisten Menschen kommen nur im Rahmen der Führerscheinprüfung mit dem Thema Erste Hilfe in Berührung. In der Vergangenheit war für die Zulassung zur Führerscheinprüfung nur ein kurzer Kurs mit 9 Unterrichtsstunden notwendig.

Während dieser Zeit wurde versucht, Teilnehmern die wichtigsten Handgriffe zu vermitteln, die man für die Erste Hilfe im Straßenverkehr benötigt. Dazu gehört das richtige Verhalten im Notfall, nämlich die Geschehnisse einem Notruf bekanntzugeben und sich dann um die Opfer zu kümmern. Es ist die Pflicht jedes Erwachsenen, Erste Hilfe zu leisten. Wer sich von einer offensichtlich schwer verletzen Person abwendet, riskiert nicht nur für den Tod eines Menschen verantwortlich zu sein, sondern macht sich auch selbst strafbar. Wer sich selbst ein neues oder gebrauchtes Fahrzeug zulegt, sollte sich dieser Verantwortung bewusst sein. Der Autokauf über das Internet ist heute so einfach wie nie zu vor, seitdem es online Plattformen wie zum Beispiel diese hier gibt. Dennoch sollte man sich auch in jungen Jahren der Gefahren bewusst sein, die der Straßenverkehr in sich birgt. Man kann schneller in die Situation kommen, Erste Hilfe leisten zu müssen als man denkt.

Jedem sollte geläufig sein, wie man überprüft ob ein Mensch noch atmet, welche Maßnahmen man einleitet, wie man Herzdruckmassage und Mund-zu-Mund Beatmung anwendet oder wie man starke Blutungen stoppen kann. Die Bedeutung dieser Kenntnisse wurde auch von Verkehrsexperten erkannt, deshalb wurde die Unterrichtszeit ab dem 1.4.2015 für erste Hilfe Kurse für Führerscheinanwärter auf 16 Stunden erweitert. Der Fokus wird nun vermehrt auf die praktische Anwendung gelegt, die Theorie tritt eher in den Hintergrund.

Erste Hilfe in Haushalt und Freizeit

Die Wahrscheinlichkeit im Straßenverkehr Erste Hilfe leisten zu müssen, ist deutlich niedriger als die Möglichkeit, bei einem Unfall in den eigenen vier Wänden ein Familienmitglied oder Freunde verarzten zu müssen. Die wichtigsten Handgriffe und Maßnahmen sollte man immer abrufen können. Daher ist zu empfehlen, freiwillig an Auffrischungskursen zum Beispiel beim Samariterbund oder beim Roten Kreuz teilzunehmen. Es gibt verschiedene Kursvarianten zur Auswahl, zu empfehlen ist ein Tageskurs, wo man in acht Stunden alle wichtigen Informationen vermittelt bekommt und selbst an Puppen Beatmung und Herzdruckmassage üben kann. Außerdem lernt man, wie ein Defibrillator funktioniert.

Da es heute in vielen öffentlichen Gebäuden Defibrillatoren gibt, ist für jeden ratsam, an einer entsprechenden Schulung teilzunehmen. Hält man sich viel im Freien auf und betreibt aktiv Sport, sind spezielle Erste Hilfe Kurse für den Outdoor Bereich zu empfehlen. Spezialkurse für Erste Hilfe bei Säuglingen und Kleinkindern sollten werdende oder junge Eltern in jedem Fall belegen. Bei Erster Hilfe gelten dieselben Grundsätze wie bei anderen Fertigkeiten: je mehr man übt und umso besser man Bescheid weiß, umso besser ist man im Notfall gerüstet.

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