Erfolgreich studieren durch Blended Learning

bildung24-Blended-LearningStudenten waren früher täglich an der Uni anwesend und haben dort ihre Vorlesungen gehört, gingen mittags oder abends nach Hause, wiederholten vielleicht den Stoff und am nächsten Tag begann der Kreislauf von vorne.

Durch die Computertechnologie hat sich einiges geändert. Viele Vorlesungen werden aufgenommen und ins Netz gestellt. Der Student braucht nicht mehr an der Uni präsent zu sein. Allerdings haben Studien gezeigt, dass das reine virtuelle Lernen nicht so erfolgreich ist.

Neuere Ansätze gehen in Richtung Blended Learning, das heißt, dass beide Formen, der traditionelle Unterricht in einer Vorlesung oder Seminar und ein Onlinekurs, miteinander vermischt werden.

Durch Blended Learning verändert sich der Unterricht

Unterricht, der sowohl online als auch offline durchgeführt wird, ist ein wenig anders. Zunächst geht es darum, eine geeignete Lernumgebung im Internet zu schaffen. Es müssen hier vor allem auch Kommunikationswege eingebaut werden.

Manche davon ermöglichen einen direkten Austausch (Bildungswissenschaftler sprechen von synchroner Kommunikation) wie durch Skype oder einen Austausch, der zeitverzögert abläuft (asynchrone Kommunikation). Offene Fragen, anstehende Projekte und die Prüfungsvorbereitung selber finden in einem normalen Klassenverband statt. Diese Art zu lernen ist deutlich effektiver als wenn der Stoff nur alleine durch ein Onlineseminar vermittelt wird.

Im Vergleich zu einem Präsenzseminar hat der Student die Möglichkeit, sich die Zeit besser einzuteilen und außerdem spart er sich viel Zeit, die er für Fahrten zum Studienort benötigen würde.

Bild von SebastianDooris via flickr.com

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