Clever und günstig: Innovativer Multimedia-Schultisch ermöglicht nahtlose PC-Integration in den Unterricht

Würselen, 28.03.2010 – Testphase am Heilig Geist Gymnasium Würselen bei Aachen erfolgreich beendet: Peter Maack entwickelte wegweisende PC-Lösung für den Multimediaunterricht, die teure Notebooklösungen überflüssig macht. Zentraler Baustein im Medienkonzept der Schule.

Computer sind für die umfassende Ausbildung an Schulen unverzichtbar. Bisherige Lösungen waren jedoch teuer, unflexibel und zeitraubend. Auch die Integration von Notebooks in den Unterricht kostet wertvolle Unterrichtszeit. Die von Peter Maack entwickelten Multimedia-Schultische ermöglichen einen reibungslosen und zeiteffizienten Wechsel zwischen Schreibheft und PC. Die Testphase mit 4 Klassen des Heilig Geist Gymnasiums (HGG) wurde erfolgreich beendet.

Einfach mal für zehn Minuten den normalen Fachunterricht mit Computeranwendungen ergänzen, ohne die gesamte Unterrichtsstunde am PC zu bestreiten: Das ist der Wunsch vieler Lehrer. Doch der reibungslosen Integration des PCs in den Unterricht sind im Schulalltag enge Grenzen gesetzt. Entweder sucht die Klasse spezielle Multimediaräume auf oder sie muss auf Notebook-Computer zurückgreifen. Beide Lösungen sind zeitaufwendig. Fürs Aus- und Einpacken und Hoch- und Runterfahren der Notebooks geht wertvolle Zeit der Schulstunde drauf und der Unterrichtsfluss wird unterbrochen.

Vom Schultisch zum Multimedia-Arbeitsplatz in drei Sekunden
In vielen typischen PC-Klassen steht die Technik, und nicht der Lehrstoff im Mittelpunkt. Der von Peter Maack entwickelte Multimedia-Schultisch ermöglicht es den Schülern erstmalig, den PC wie ein Lehrbuch hervorzunehmen und ebenso schnell wieder „verschwinden“ zu lassen. Die Multimediaarbeitsplätze sehen von außen wie normale Schultische aus. Mit einem Handgriff wird die Arbeitsplatte hochgeklappt und der daran fest verankerte Flachbildschirm kommt zum Vorschein. In einem Fach liegen Tastatur und Maus zur sofortigen Arbeit bereit. Ein- und ausgeschaltet werden die in den Tisch integrierten PCs über einen nach außen geführten Schalter: Durch den Bootvorgang des Rechners geht deshalb keine Unterrichtszeit verloren. Der fliegende Wechsel zwischen Frontalunterricht, Arbeit mit dem PC, Präsentationen und Schreibarbeit wird mit diesem PC-Konzept praktisch und kinderleicht. Statt schwerer und obendrein teurer Notebooks stecken sich die Schüler ihre Hausaufgaben und Präsentationen per federleichtem USB-Speicherstick in die Tasche.

Der Unterricht steht im Mittelpunkt – nicht die Technik
Der gehbehinderte Hart IV-Empfänger Peter Maack ist Erfinder, Tischler und Programmierer. Er hat den – mittlerweile zum Patent angemeldeten – Multimedia-Schultisch in den vergangenen drei Jahren in Kooperation mit dem Heilig-Geist-Gymnasium in Würselen bei Aachen mehrmals überarbeitet und optimiert. Die Unterrichts-Testphase betrug ein Jahr und führte zu Detailverbesserungen, die sich an den Anforderungen des Schulalltags orientierten. Schüler und Lehrer des Heilig-Geist-Gymnasiums sind vom Ergebnis begeistert. Die Rohtische wurden von den Schülern selbst endbehandelt und montiert. Diese Form der Eigenleistung ist zwar für keine Schule ein Muss, hat aber einen wichtigen pädagogischen Effekt, wie Peter Maack betont: „Die Schüler lernen zu schätzen, womit sie arbeiten. Vandalismus und Beschädigungen werden deutlich reduziert. Die Tische des Heilig-Geist-Gymnasiums haben nach zweijähriger Nutzungszeit kaum einen Kratzer.“ Schulleiter Christoph Barbier freut sich besonders darüber, dass die PC-Tische keine handelsübliche Einheitslösung, sondern ein individuelles Produkt sind, das als Gemeinschaftsprojekt realisiert werden konnte: „Die PCs sind Teil umfangreicher Spenden, die Peter Maack ehrenamtlich für viele Schulen [mittlerweile über 4000 Computer] organisiert hat, der Auftrag für die Computer-Tische ging an eine Behindertenwerkstatt und die Schüler-Eigenleistung bei der Veredelung der Tische hat deutlich Ausgaben gespart. Damit haben wir einen Bruchteil der Kosten anderer Lösungen aufgewandt und können gemäß unserem ganzheitlichen Bildungsansatz auch in weiteren schulischen Bereichen etwas bewegen.“

Der Maack-Tisch ist günstiger als normale Notebook- oder PC-Lösungen
Peter Maack ist nach dem erfolgreichen Einsatz seines Multimedia-Tisches in Würselen überzeugt, dass auch andere Schulen Interesse anmelden werden. Abgesehen vom pädagogischen Nutzen und der einfachen Integration in den Unterricht, ist sein Multimedia-Schultisch unschlagbar preisgünstig – und zwar sowohl im Vergleich zu kommerziellen Schultischen mit integriertem PC, als auch im Vergleich zur Notebook-Lösung. „Nicht die Technik, sondern die Lehrer verbessern die Bildung. Der Multimedia-Tisch bietet so viel Technik wie nötig und gleichzeitig so wenig Ablenkung durch die Technik wie möglich“, fasst Peter Maack den Nutzen seiner Erfindung zusammen.

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

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