Bildungspaket kein Heilsbringer

Freising, 10. Januar 2011. Die Wirtschaftsjunioren Freising fordern eine schnelle Einigung über die Hartz-IV-Reform. „Bildung kann nicht warten“, sagt Christian Giersdorff, Kreissprecher der Wirtschaftsjunioren Freising. „Und die Zeugnisvergabe in Freising wird nicht verschoben, nur weil die Politik in Berlin das Bildungspaket zerredet und Hartz-IV-Kinder weiter auf Nachhilfeunterricht warten müssen“, mahnt Giersdorff.
„Für uns als junge Unternehmer, die jeden Tag in ihren Firmen die Bildungsdefizite von jungen Menschen sehen, ist nicht nachvollziehbar, dass jetzt nicht alle an einem Strang ziehen.“
Gleichzeitig warnen die Wirtschaftsjunioren aber davor, sich nur auf die Leistungen des Staates zu verlassen. „Ein staatlich organisiertes Bildungspaket ist ein Schritt in die richtige Richtung, kann aber kein allgemeiner Heilsbringer sein“, mahnt Giersdorff. „Auch dieses Paket wird nur die Kinder der Eltern erreichen, die an Bildung interessiert sind und sich für ihre Kinder stark machen.“
Wichtig sei deshalb, den Ausbau von Ganztagsschulen weiterzuführen und Schulen mehr Handlungsspielraum zu geben. Darüber hinaus sei es auch wichtig, dass Schulen ihre Scheu gegenüber der Wirtschaft ablegen. „Wir als junge Unternehmer wünschen uns, dass Schulen gut funktionieren und ihre Schüler erfolgreich ausbilden“, betont Giersdorff. „Dafür bekommen sie von uns jede Unterstützung, die wir bieten können.“ So veranstalteten die Wirtschaftsjunioren auch heuer das Schülerquiz „Wirtschaftswissen im Wettbewerb“, an welchem ca. 1.000 Freisinger Schüler teilgenommen haben. Die Besten werden am 18. Januar mit Vertretern aus Wirtschaft, Politik und Schulen im Landratsamt Freising mit Preisen geehrt. Dieser feierliche Rahmen sei bewußt gewählt und „das richtige Signal an die Politik und vorallem die Schüler für eine gemeinsame Zukunft“, unterstreicht Giersdorff.
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