Alptraum oder Chance?

Für viele ist der Gedanke, vor einer großen Gruppe zu stehen und zu sprechen, eher erschreckend, als anspornend. Es ist ein Gefühl des Ausgeliefertseins und es ist uns unangenehm. Der Kopf wird rot, der Puls wird schneller und die Hände fangen an zu zittern. Referate.

Auch ein unangenehmes Thema für Schüler. Vor allem da sich Schüler das Thema, über das sie referieren sollen, oft nicht selbst aussuchen dürfen. Man muss also vor seinen Klassenkameraden stehen und einen Einblick in ein Thema geben, das womöglich nicht einmal interessant ist. Und genau aus diesem Grund ist es uns unangenehm. Wenn wir über etwas gut Bescheid wissen und uns dafür interessieren, fällt es uns leicht, darüber zu sprechen. Wenn man aber keinen blassen Schimmer von dem Topic hat, muss man sich genügend Informationen einholen, diese auswendig lernen und es auch noch so gut verkaufen, als wäre man ein Spezialist.

Die richtige Haltung
In der Schule ist es gang und gäbe, ein Referat zu halten. Versteht man sich mit seinen Mitschülern, ist der Auftritt vor dem Plenum nicht so schwer, aber wenn man beispielweise neu in einer Klasse ist, kann das ganz schön schwer werden. Um aber nicht zu versagen, gibt es viele Tipps – schließlich wird auch diese Arbeit benotet und man möchte ja einen guten Eindruck machen. Man findet im Internet und auch in vielen Schulbüchern hilfreiche Tipps zum Thema Referat. Man soll immer Augenkontakt mit ein paar bestimmten Schülern halten, man soll breitbeinig stehen und nicht hin und her gehen, um nicht nervös zu wirken und man soll sich Karteikarten mit den wichtigsten Informationen anlegen und keinen zerknitterten A4 Zettel in den Händen halten.

Hilfe annehmen
Aber nicht jeder weiß von diesen kleinen Regeln. Deshalb sollten Lehrer ihre Schüler am Anfang eines Schuljahres darauf aufmerksam machen oder zumindest das Einmal Eins der Referate durchnehmen. Schließlich muss man nicht nur in der Schule vor mehreren Menschen sprechen. Auch im späteren Berufsleben kommt das auf einen zu. Man sollte also die Schule als Übungsstätte sehen, um sich diverse Fähigkeiten anzueignen. Wenn man später einmal die Möglichkeit bekommt, vor mehreren Menschen zu sprechen, kann man somit einen sehr positiven Eindruck hinterlassen. Fällt es manchen ganz schwer sich richtig auszudrücken, kann man aber auch einen Rhetorik – Kurs belegen, um besser zu werden. Die Möglichkeiten sind beinahe unbegrenzt.

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