Studie „Rechnen in Deutschland” zeigt: Im Fach Mathematik ist der Förderbedarf besonders hoch / Die meisten können sich keine Nachhilfe leisten
600.000 Schülerinnen und Schüler ab Klassenstufe fünf erhalten derzeit Mathe-Nachhilfe. Das sind zwölf Prozent der Schüler. Weitere 16 Prozent der Eltern geben an, dass ihr Kind zwar Bedarf an privatem Zusatzunterricht im Fach Mathematik hat, aber zurzeit keinen erhält. Laut Einschätzung der Eltern benötigen demnach fast 30 Prozent der Schülerinnen und Schüler ab Sekundarstufe I – also 1,4 Millionen Kinder und Jugendliche – Nachhilfe beim Umgang mit Zahlen, Formeln und Gleichungen. Das ergab die Studie „Rechnen in Deutschland“, die im Auftrag der Stiftung Rechnen und des Online-Lernsystems bettermarks (www.bettermarks.de) von forsa durchgeführt wurde. Für die Studie wurden im Rahmen einer repräsentativen Stichprobe 1.370 Schüler aller Schulformen ab Klassenstufe fünf, 1.057 Personen zwischen 18 und 65 Jahren und 1.029 Eltern mit schulpflichtigen Kindern bundesweit befragt.



