Was ist eigentlich Bildung?

Immer wieder wird in den Medien davon gesprochen, dass es wichtig ist, sich zu bilden. Bildung ist das wichtigste Kapital für die Zukunft. Doch die meisten Menschen wissen gar nicht, was unter diesem Begriff verstanden werden kann. Was steckt hinter dem Begriff und warum ist er so wichtig? Es ist zweifelsfrei erwiesen, dass gebildete Menschen in der Gesellschaft angesehen sind.

Außerdem bekommen hoch gebildete Menschen bessere Jobs mit einem höheren Gehalt. Jeder Mensch sollte daher Geld in eine gute Ausbildung investieren.

Was wird unter „Bildung“ verstanden?

Unter dem Begriff kann allgemein die Aneignung von Wissen verstanden werden. Er lässt sich jedoch nicht nur auf diesen Aspekt begrenzen. Mit dem Begriff wird auch der Prozess der Entfaltung der eigenen Persönlichkeit angetrieben. Wer sich also viel Wissen aneignet und stets weiterbildet, wird seine Persönlichkeit dadurch formen. In der Gesellschaft wird unter darunter jedoch häufig nur die Lehre verstanden. Im Rahmen der Lehre können sich Menschen weiterbilden. Die Weiterbildung ist sehr wichtig, um immer auf dem neusten Stand zu bleiben. Außerdem ist die Weiterbildung in der heutigen Zeit von großer Bedeutung, da Menschen auf diese Weise bessere Jobs bekommen können.

Lernen in Beruf und Schule

Menschen sollten sich immer weiterbilden. Das Lernen sollte sich jedoch nicht nur auf den Beruf bzw. die Schule beschränken. Natürlich ist es wichtig, sich in diesem Zusammenhang weiterzubilden. Jedoch ist es auch wichtig, sich im Privatleben stets zu bilden. Wer immer neugierig auf seine Umwelt reagiert, wird langfristig im Leben sehr erfolgreich sein. Weiterlesen Was ist eigentlich Bildung?

Mit der Pomodoro-Technik für die Schule lernen

Die Pomodoro Technik ist eine Lerntechnik, die als besonders wirksam gilt für Menschen die dazu neigen, das Lernen immer wieder vor sich her zu schieben und denen es schwer fällt, sich auf die wichtige Lerneinheit zu konzentrieren. Gerade im Zeitalter von Internet und Smartphone lauern an jeder Ecke Ablenkungen, die sehr willkommen erscheinen, wenn man sich Davor drücken möchte, für die Schule zu lernen.

Wie funktioniert die Pomodorotechnik?

Mit der Pomodorotechnik soll es fortan auch Schulmuffeln leichter fallen, für die Schule zu lernen, und zwar besonders effizient und nachhaltig. Die moderne Technik wird dabei in den Lernprozess integriert. Die Ursprünge der Pomodoromethode liegen bereits in den 80er Jahren. Damals wurde ein Wecker verwendet. Heute wird diese Aufgabe von einem Computer oder Smartphone übernommen. Der Grundsatz der Technik liegt darin, dass das Lernen in Portionen von 25 Minuten eingeteilt wird, zwischen denen Pausen liegen. Durch die häufigen Unterbrechungen und Pausen soll das Gehirn zu mehr Beweglichkeit angeregt werden und das Lernpensum portioniert und damit weniger bedrohlich wirken. Die Lernzeit wird in Einheiten von 25 Minuten unterteilt, nach der vierten Einheit wird eine längere Pause gemacht.

Was hat das alles mit Tomaten zu tun?

Pomodoro ist das italienische Wort für Tomate, das man wohl vor allem aus der Speisekarte der Pizzeria kennt. Die Pomodorotechnik wurde nach der Tomate benannt, weil der Erfinder der Methode eine Küchenuhr in Form einer Tomate für seine ersten Versuche verwendete. Ausschlaggebend ist, dass man eine Uhr oder ein Handy mit Alarmfunktion hat, so dass die überschaubaren 25 Minuten in voller Konzentration mit der Lernaufgabe verbracht werden können und man nicht auf die Uhr schauen muss.

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Sich mit den nötigen Gebrauchsutensileien ausstatten

bildung24-notizenFür eine Weiterbildung oder das Studium ist es wichtig, dass Sie sich mit der notwendigen Ausrüstung ausstatten und Notizzettel sowie Stifte und Co. jederzeit griffbereit zur Hand haben. Müssen Sie erst nach Ihren Schreibutensilien suchen oder fehlen diese sogar, kann dies den Lernerfolg eindämmen und unnötig Zeit kosten.

Schreibblöcke und Hefte sind beim lernen hilfreich

Auch wenn Sie eigentlich keine schriftlichen Aufzeichnungen machen und beispielsweise nur ein Lehrbuch lesen wollten, sollten Sie sich gelegentlich Notizen machen. Das Aufschreiben optimiert den Lernprozess und beugt dem Vergessen gelesener und erarbeiteter Inhalte vor. Daher sind Schreib- und Notizblöcke wichtig für das Lernen und tragen einen großen Bestandteil zu bestandenen Klausuren oder Prüfungen bei. In einer Welt der digitalen Vielfalt und unnötigen Masseninformationen gerät das Gedächtnis unter Druck und wird viel stärker als notwendig beansprucht. Das muss Sie nicht davon abhalten, sich für eine Weiterbildung zu entscheiden und Ihre berufliche Karriere in einer neuen Branche anzustreben.

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Was passiert eigentlich im Gehirn wenn man „lernt“

Der Mensch lernt sein ganzes Leben lang: als Kind lernt er jeden Tag etwas neues, in der Schule und an der Universität wird das Lernen dann für mehrere Jahre quasi zum Hauptinhalt des Lebens. Später lernen die Menschen weniger, aber stets ist das Gehirn damit beschäftigt, neue Dinge abzuspeichern. Bildung besteht größtenteils darin, Informationen im Gedächtnis zu behalten.

Was geschieht im Hirn, wenn man lernt?

Den Lernprozess kann man definieren als das Aufnehmen, Abspeichern und schließlich wieder Abrufen von Informationen. Diese drei Schritte des Lernprozesses spielen sich im Gedächtnis und im Innern des Gehirns ab. Wenn man lernt werden in einer bestimmten Hirnregion neue Nervenverknüpfungen geschaffen. Je öfter diese Verbindungen zwischen Nervenzellen genutzt werden, desto stabiler sind die Verknüpfungen. Das Nervensystem ist also maßgeblich am Lernprozess beteiligt. Im menschlichen Hirn gibt es mehr als 100 Milliarden Nervenzellen, die Neuronen genannt werden. Jede Nervenzelle kann mit hunderten anderen Nervenzellen Verbindungen eingehen. Es entstehen Netzwerke, in denen die Lernerfahrungen und Informationen abgespeichert werden. Wenn man lernt, verändert sich das Hirn ständig.

Wo wird die Information abgespeichert?

Noch immer kann die Wissenschaft nicht zu 100% nachvollziehen, was im Hirn alles vor sich geht und wie genau Informationen abgespeichert werden. Fest steht, dass der Prozess im Großhirn abläuft. Es gibt einen Bereich im Großhirn, der für das Gedächtnis zuständig ist. Hier findet das Erkennen von Sprache in einem Bereich der Großhirnrinde statt, während die Bedeutung der einzelnen Begriffe in einem anderen Bereich gespeichert ist. Wer eine Fremdsprache spricht, der hat die Übersetzung des jeweiligen Wortes in wieder einem anderen Bereich auf Lager. Diese Zusammenhänge konnten dadurch erkannt werden, dass Menschen mit Gehirnverletzungen nur bestimmte Teile dieser Lernketten nicht mehr abrufen konnten.

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Wie man über 40 auch noch das Abitur nachmachen kann

Auch wenn Sie vielleicht schon Kinder haben, die selbst gerade Abitur machen: Für Sie ist es im Alter von über 40 Jahren noch längst nicht zu spät die wertvolle Hochschulreife nachzumachen. Dieser Abschluss ermöglicht Ihnen im Idealfall einen beruflichen Sprung nach vorne, der sich richtig lohnen kann.

Zurück zur Schule

Wenn man schon über 40 ist, hat man in der Regel einen festen Job, der einen den gesamten Tag über einspannt. Sie können dennoch neben Ihrer Vollzeitbeschäftigung eine Schule besuchen und Ihr Abitur nachmachen. Nahezu in jeder Klein- und Kreisstadt gibt es Abendschulen, die die Vorbereitung auf das Abitur neben dem Beruf anbieten. Meist beginnt der Unterricht gegen 18 Uhr und endet um 21 Uhr. Der enorme Vorteil bei dieser Variante ist, dass Sie persönlich und fast täglich anwesend sind und die Wahrscheinlichkeit dadurch erhöht ist, dass Sie den Anschluss an den Lernstoff nicht verlieren. Sie sind vor Ort eine echte Gemeinschaft und können sich gegenseitig unterstützen. Fragen werden außerdem direkt von den Lehrbeauftragten beantwortet.

Abitur aus der Ferne nachmachen

Wenn es Ihnen nicht möglich ist den Unterricht am Abend wahrzunehmen oder Sie nicht jeden Samstag ganztägig an der Schule verbringen möchten, können Sie beim Abitur nachmachen auch Ihrem eigenen Tempo folgen. Das sogenannte Fernabitur ermöglicht es Ihnen, den Abschluss von zu Hause aus zu machen. Sie erhalten die nötigen Unterrichtsmaterialien per Post und bearbeiten die Aufgaben alleine zu Hause. Für Sie hat das den enormen Vorteil, dass Sie Ihre Lerngeschwindigkeit selbst bestimmen können. Sie lernen wo und wann es für Sie am besten passt. Bei der Wahl des Fernabiturs müssen Sie vorab wissen, dass hierzu eine extra Portion Disziplin nötig ist. Mit einem Ziel vor Augen sollte das aber kein Problem für Sie darstellen.

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Innerbetriebliche Weiterbildung – Das Budgetproblem

Die Bildung der eigenen Mitarbeiter sollte einem verantwortungsbewussten Unternehmen am Herzen liegen. Dabei hat Ihr Arbeitgeber aber auch ganz egoistische Ziele: Er möchte Mitarbeiter mit einem möglichst tiefen und breiten Wissen beschäftigen. Doch gute Bildung kostet viel Geld und so stellt die innerbetriebliche Weiterbildung für Arbeitgeber meist ein Budgetproblem dar.

Weiterbildung als Investition

Aus Sicht Ihres Arbeitgebers lässt sich eventueller Geiz bei der Freigabe von hochpreisigen Weiterbildungsmaßnahmen sicher nachvollziehen. Denn ob sich die investierten Kosten tatsächlich auszahlen, lässt sich vorab nicht abschätzen. Sie als Mitarbeiter könnten das Unternehmen schon bald verlassen und mit Ihnen ginge in diesem Fall auch das angeeignete, wertvolle und teure Wissen. Die Kosten für das Unternehmen sind dennoch alles andere als schlecht investiert. Denn viel höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Budgetaufwand sich richtig lohnt und Sie Ihr neu angeeignetes Wissen effektiv einsetzen.

Wissen weitergeben spart Kosten

Für Ihren Arbeitgeber ist es nicht nötig, dass er allen Mitarbeitern eine Weiterbildungsmaßnahme bewilligt, die dieses für ihren beruflichen Alltag benötigen. Oft ist es auch möglich, dass nur ein oder zwei Mitarbeiter eine innerbetriebliche Weiterbildung wahrnehmen. So kommt es einerseits nicht zu massiven Ausfallzeiten und Sie als Mitarbeiter können erlerntes Wissen sowie Schulungsunterlagen an Ihre Kollegen weitergeben. Diese Methode stärkt zudem das Team. Unter Umständen können Sie nach dem Abschluss der Weiterbildung für Ihre Kollegen eine ausführliche Zusammenfassung anfertigen oder bei Bedarf selbst eine kurze Schulung geben.

Die Bildung der eigenen Mitarbeiter ist wichtig

Unwissen kostet viel Zeit und erhöht indirekt die Kosten für das Unternehmen. Nur wenn Sie sich effizient und sicher in Ihrem täglichen Arbeitsumfeld bewegen, können Sie Aufgaben und Projekte angemessen meistern. Das Budgetproblem bei der innerbetrieblichen Weiterbildung sollte von Ihrem Arbeitgeber also immer in Hinblick auf die damit verbundenen Chancen betrachtet werden.

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Der beste Weg eine Sprache zu lernen

In der globalen Welt ist es unumgänglich geworden, mindestens eine, wenn nicht mehrere Fremdsprachen zu beherrschen. Welches ist der beste Weg, um auch im Alter oder bei hoher Belastung dennoch auf leichte Art eine neue Sprache zu erlernen oder zu perfektionieren?

Am Anfang steht die Motivation – Lernen wie die Kinder

Haben Sie sich nicht schon desöfteren gefragt, warum Kinder so schnell und unkompliziert eine neue Sprache erlernen? Auf die Bildung kommt es hierbei gar nicht an, der Verstand spielt dabei nur eine untergeordnete Rolle. Die menschliche Sprache ist etwas Lebendiges und als solches muss sie auch aufgefasst werden. Das Wichtigste ist die Motivation. Warum will ich diese oder jene Sprache lernen, welcher Nutzen ist damit verbunden? Ein Geheimtipp ist, und so machen es auch die Kinder unbewusst, zuerst nur zuhören und versuchen, sich in die fremde Sprache einzuschwingen. Dann einfach nur reden, versuchen zu kommunizieren, Lieder lernen. Die Lust am Lernen kommt dann nach dem Prinzip ‚learning by doing‘ ganz von selbst.

Muttersprachler als Partner und Gruppendynamik

Optimal für jeden, der eine neue Sprache erlernen möchte oder muss ist selbstverständlich ein Aufenthalt im Ausland, aber es geht auch ohne. Mit der Hilfe eines Muttersprachlers im eigenen Land als Partner, lernt sich eine neue Sprache genauso leicht. Ein Muttersprachler wird permanent die zu erlernende Sprache sprechen und das auch noch im richtigen Tonfall. Eine weitere HIlfe ist das Lernen in der Gruppe, denn hier entsteht eine ganz eigene Dynamik, denn man wird dabei gefordert. Wichtig für das Lernen ist ebenfalls, dass die neue Sprache zunächst einen Bezug zur eigenen Lebenswelt hat.

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Musikalische Bildung

bildung24-musikschuleMusik ist so alt wie die Menschheit. Musik hat auf Menschen jeden Alters eine enorme emotionale Wirkung auf Körper und Geist. Die Wissenschaft hat belegt, dass Musizieren die Lernfähigkeit steigert und die Konzentration fördert. Musik ist besonders geeignet, soziale Kontakte zu finden und zu pflegen. All diese Argumente sind gute Gründe, sich musikalisch weiter zu bilden.

Musik – eine kreative Beschäftigung für jedes Alter

Es ist schon erstaunlich, dass bereits kleine Kinder sehr schnell Musik erlernen. Die Musikalische Früherziehung ist eine herrliche Möglichkeit, Kindern schon früh Musik und Klänge fühlen und hören zu lassen. Spielend lernen Kinder Melodien und Rhythmen – angeleitet durch fachkundige Lehrer. Aber auch ältere Erwachsene profitieren vom musizieren, wie es in einer guten Musikschule praktiziert wird. Die Beschäftigung mit Instrumenten hält geistig fit, fördert die Beweglichkeit und schafft zudem noch neue freundschaftliche Kontakte.

Warum Musizieren gefördert werden sollte

Neben den oben angesprochenen Vorteilen, profitieren gerade Kinder von einer Weiterbildung in einer Musikschule. Leider kommt in den allgemeinbildenden Schulen das Fach Musik oft zu kurz.

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